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OKR: Henne oder Ei?



Haben Sie schon einmal nach "Vorteile OKR" gegoogelt? Die Suchmaschine spuckt Ihnen dazu rund 69.500 Einträge aus. Und fast egal, welchen Link man dann anklickt, bekommt man Listen mit unzähligen Vorteilen, die sich fast wie ein Unternehmens-Wunschzettel ans Christkind anhören.

Nicht falsch verstehen: Die Vorteile, die OKR für Unternehmen und Teams mit sich bringt, sind unbestritten! Allerdings gilt es, genauer hinzuschauen, denn viele dieser sogenannten Vorteile ergeben sich nicht einfach so automatisch durch die Umsetzung des OKR-Frameworks.

Vielmehr handelt es sich um Anforderungen und Konsequenzen gleichermaßen: Einerseits müssen diese Bereiche vorhanden sein, damit OKR überhaupt erfolgreich sein kann - und andererseits sind sie die Konsequenz einer erfolgreichen OKR-Umsetzung.

Wechselwirkung: OKR fordert und fördert gleichzeitig


Es ist wie die Frage nach der Henne und dem Ei - was kam bzw. kommt zuerst?

  1. Vorteil „Fokus und Klarheit“: Das strikte Limitieren von Zielen und Schwerpunkten führt zu Fokus und Klarheit; gleichzeitig setzt Fokus und Klarheit die strikte Limitierung von Zielen voraus.

  2. Vorteil „Transparenz“: Die Einsehbarkeit aller Ziele und Ergebnisse führt zu Transparenz, allerdings braucht es die Bereitschaft aller, diese Ziele überhaupt transparent herzeigen wollen.

  3. Vorteil „Motivation“: Das eigenständige Erarbeiten von Zielen fördert die Motivation; gleichzeitig braucht es aber auch Mitarbeiter, die die Motivation haben, ihre Ziele eigenständig zu erarbeiten.

  4. Vorteil „Geschwindigkeit“: Die kurzen Zyklen und die klare Struktur des Prozesses erhöhen die Geschwindigkeit, doch müssen Teams den Umgang mit dem Prozess und kurzen Zyklen erst lernen.

  5. Vorteil „Sinnstiftung“: Die Verbindung der täglichen Aufgaben mit einer Vision stiftet sicherlich Sinn; gleichzeitig braucht es einen Sinn, mit dem Aufgaben überhaupt erst verbunden werden können.

  6. Vorteil „Ehrgeiz“: Durch das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen für ambitionierte und komplexe Probleme wird der Ehrgeiz geweckt; gleichzeitig braucht es aber auch das nötige Umfeld, um mit hoch ambitionierten Zielen umgehen zu können.

Sollten einige dieser Anforderungen in Ihrem Unternehmen (noch) nicht vorhanden sein, bedeutet das natürlich nicht, dass Sie OKR nicht einführen können oder sollen. Es zeigt Ihnen zwar, in welchen Bereichen noch verstärkt Arbeit notwendig ist, aber gleichzeitig auch, wo noch Potenzial schlummert.

Als UnternehmerIn, GeschäftsführerIn oder ManagerIn haben Sie es nun in der Hand, dieses Potenzial mit Hilfe des OKR-Rahmens freizusetzen. Lassen Sie uns deshalb gemeinsam daran arbeiten, Ihre OKR-Implementierung zu einem Erfolg zu machen: Wir identifizieren mit Ihnen jene Bereiche, in denen noch Aufbauarbeit nötig ist, und helfen Ihnen, diese zu entwickeln.

Für eine erste Selbsteinschätzung Ihres Unternehmens ist dieser Test eine gute Basis: https://okr-institut.at/ressourcen#okr-standortbestimmung (Anmerkung: keine Registrierung, keine obligatorische Newsletter-Anmeldung nötig - Sie geben nur eine mail-Adresse bekannt, an die Sie die Ergebnisse zugesandt bekommen möchten)

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