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Warum Sie Ihre Ziele zum Mond schießen sollten - Teil 2: Hoch ambitionierte Ziele


Abbildung einer Rakete am Weg zum Mond
Von Roofshots zu Moonshots

Teil 2: Von Roofshots zu Moonshots – was Sie brauchen, um hoch ambitionierte Ziele auch wirklich umsetzen zu können

Mit hoch ambitionierten Zielen arbeiten zu wollen ist eine Sache. Mit hoch ambitionierten Zielen auch tatsächlich erfolgreich zu sein, ist eine ganz andere. Einfach nur bestehende Ziel-KPIs wie Umsatz oder Gewinn deutlich nach oben zu schrauben, reicht dafür nicht aus. Die Checkliste für Ihren unternehmerischen "Flug zum Mond" beinhaltet eine eigene Definition von Erfolg, ein vertrauensvolles Umfeld und einen radikalen Fokus.

1. Eine eigene Definition von Erfolg Wenn wir uns in Erinnerung rufen, dass hoch ambitionierte Ziele immer auch komplexe Probleme darstellen, die neu für uns sind, für die wir keine Anleitung haben und für die wir die Lösung erst erarbeiten müssen, dann kann der Anspruch an die Zielerreichung nicht der gleiche sein, wie an ein „normal ambitioniertes Ziel“.

Das OKR-Framework unterscheidet:

Normal ambitionierte Ziele = Roofshots

Hoch ambitionierte Ziele = Moonshots

erscheinen gerade noch erreichbar, der Lösungsweg ist bekannt

liegen über dem, was erreichbar scheint, der Lösungsweg ist nicht bekannt

Erfolg = Zielerreichung 100%

Erfolg = Zielerreichung bereits unter 100% (je nach Ambition)


Grafik einer Ampel mit den unterschiedlichen Gradmessern von Erfolg

Nehmen wir an, Ihr Team hat sich zwei Moonshots gesetzt und folgende Ergebnisse erzielt:

  • Das Team will statt 50 Neukunden 100 pro Monat gewinnen. Am Ende schafft es 70 Neukunden. Die Zielerreichung beträgt 70%, die Steigerung 40%.

  • Das Team will die Dauer bis zur Kontaktaufnahme bei Reklamationen von 100 auf 10 Minuten reduzieren. Das Team liefert 30 Minuten. Die Zielerreichung beträgt 67%, die Reduktion 70%.



Ihr Team hat sich voll reingehauen, neue Ansätze entwickelt und in beiden Bereichen weit überdurchschnittliche Verbesserungen erzielt - gleichzeitig aber auch eine unterdurchschnittliche Zielerreichung. Wie wollen Sie diese Ergebnisse nun bewerten? Sind es Misserfolge oder doch Erfolge?

Wichtig ist, dass Sie die Definition von Erfolg und Misserfolg bereits vorab bei der Zielsetzung eindeutig definieren. Damit schaffen Sie Klarheit und halten gleichzeitig die Bewertung des Ergebnisses einfach.

Empfehlung:

  • Starten Sie mit dem, was sie haben und lernen Sie, sich immer ambitioniertere Ziele zu setzen

  • Prüfen Sie immer, was mit den vorhandenen Möglichkeiten gerade noch erreichbar scheint

  • Setzen Sie idealerweise einen fixen Wert als Erfolgsgrenze für Moonshots, z.B. ab 70%


 


2. Ein vertrauensvolles Umfeld Um Lösungen für hoch ambitionierte Ziele zu entwickeln, muss Ihr Team kreativ sein, neues ausprobieren und verschiedene Ansätze testen. Ein positiver Umgang mit Fehlern ist daher eine Grundvoraussetzung in Ihrem Raumschiff. Lernen steht im Vordergrund, weil nicht jede neue Idee auch funktionieren kann.

Ihr Team muss darauf vertrauen können, dass Misserfolge nicht zu Beschuldigungen oder gar Bestrafung führen, sondern die Basis für gemeinsames Lernen und Entwicklung darstellen. Ohne Vertrauen keine Fehler und ohne Fehler kein Lernen. Bleiben Sie bei allem Vertrauen wachsam bei der Umsetzung von Moonshots!

  • Die Motivation könnte leiden: „nur“ 70% eines Zieles zu erreichen, könnte frustrieren.

  • Die Einstellung könnte leiden: die Mitarbeiter könnten die 70 zu den neuen 100 machen.

  • Die Vorgesetzten könnten die Teams dennoch antreiben, immer die 100% erreichen zu müssen.



 


3. Ein radikaler Fokus Ihr Team darf den Mond nie aus den Augen verlieren. Es muss das Raumschiff immer voll auf Kurs halten und unter allen Umständen sicherstellen, dass es auch auf dem Mond landet. Es darf keine Ablenkungen zulassen, die dieses Ziel gefährden. Egal wie turbulent und hektisch der Arbeitsalltag auch sein mag, egal was andere Abteilungen oder Chefs plötzlich noch zusätzlich alles fordern. Das Team muss standhaft bleiben.

Für alle, die sich jetzt denken „Wieder jemand, der g‘scheit über Fokus redet - die sollen uns mal zeigen, wie das bei uns funktionieren soll“, haben wir eine gute Nachricht: Fokus schaffen ist keine Kunst, sondern kann strukturiert gelernt und umgesetzt werden. Kontaktieren Sie uns und wir senden Ihnen unsere „5 Hacks zur Schaffung von Fokus“ kostenlos und unverbindlich zu.




Unser letzter, aber nicht unwichtigster Hinweis:

Starten Sie auch hierbei mit der Frage nach dem "Warum?"

Warum sollen/wollen wir uns überhaupt hoch ambitionierte Ziele setzen? Beantworten Sie diese Frage im Team und erarbeiten Sie dann gemeinsam Ihre "Mondmission". Klären Sie im Team, wie Sie Erfolg definieren, was Sie brauchen, um überhaupt ins Raumschiff zu steigen und was Sie tun wollen, um den Fokus nicht zu verlieren!



„Always shoot for the moon. Even if you miss it, you’ll land among the stars.” (Norman Vincent Pale)


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